Leutascher Geisterklamm
Willkommen im Reich des Klammgeistes, in dieser urigen Landschaft aus Felsen und wilden Wassern! Von derLeutasch aus erkundet man die Geisterklamm über den Klammgeistweg (3.000 m Länge), welcher u. a. aufeinem 800 Meter langen Steg verläuft. Am Ende des Wasserfallsteiges eröffnet sich eine atemberaubendeAussicht auf den 23 Meter hohen Wasserfall. In diesem tosenden Schloss aus Strudeln und rauschendenKaskaden treibt der Klammgeist sein Unwesen und erzählt auf mehreren Stationen Mythen und Sagen ausseinem Reich. Am Ausgang der bis zu 75 m tiefen Klamm leben die Klammkobolde und Wasserzwerge. Sie sindscheue Naturwesen, die nur sehen und hören kann, wer den Alltag hinter sich lässt und mit allen Sinnen in diegeheimnisvolle Welt der Geisterklamm eintaucht.
Friedensglocke Mösern - Zehn Tonnen klangvolle gegossene Bronze
Sie ist ein wahrlich mächtiges Zeichen des Friedens: Zehn Tonnen gegossene Bronze und ein Klöppel, der über eine halbe Tonne wiegt, kommen in der Friedensglocke bei Mösern zum Schwingen und zum Klingen. Die Höhe der Glocke beträgt 2,51 Meter und sie hat einen Durchmesser von 2,54 Meter. Täglich um 17:00 Uhr verkündet sie ihre Friedensbotschaft in dis/1 - dis/0 - DIS - fis/0 - ais/0. Die Glocke wurde aus Anlass des 25-jährigen Bestehens der Arbeitsgemeinschaft Alpenländer (ARGE ALP) als Symbol für grenzüberschreitende Zusammenarbeit und den Frieden im Alpenraum errichtet. Entworfen wurde sie vom Tiroler Architekten Hubert Prachensky, gegossen von der berühmten Glockengießerei Grassmayr in Innsbruck.
Das Ganghofer Museum in Leutasch
Ludwig Ganghofer (1855 - 1920), einer der bekanntesten Heimatschriftsteller seiner Zeit, verbrachte viele
Wochen des Jahres in seinem Jagdhaus "Hubertus" bei der Tillfußalm im Leutascher Gaistal.
Der Steinkreis in Seefeld - Treffpunkt der Weltreligionen
Der Seefelder Architekt Michael Prachensky hatte die Idee auf einem der stärksten mystischen Plätze Tirols
einen Steinkreis zu errichten. Dieses Monument wurde zur Sonnwende im Jahr 2000 vollendet und besteht aus 12 Apostel-Stelen mit eingemeißelten Namen.
Porta Claudia in Scharnitz
Claudia de Medici, die Witwe des Tiroler Landesfürsten Erzherzog Leopold vollendete das Werk ihres Gatten nach seinem Tod, indem sie im 17. Jahrhundert die Porta Claudia als Schutz des Landes im 30-jährigen Krieg errichten ließ. Es wurde während des Krieges zwar nicht angegriffen, später jedoch trotzdem unter Kaiserin Maria Theresia ausgebaut. Ende des 18. Jahrhunderts wurde der Bau durch Kaiser Josef II wiederum erweitert – und steht teilweise heute noch. Bis zu sechs Meter hohe Mauern mit Schießscharten, zum Teil schon zerfallene und überwucherte Vorwerke, große Gewölbe, ein Wassergraben, Wälle usw. lassen noch heute die Mächtigkeit der Festung, die auch im Wappen der Gemeinde Scharnitz zu sehen ist, erkennen.
Schloss Hohenschwangau
Quellen aus dem Jahr 1523 zufolge war die Burg Schwanstein damals in schlechtem Zustand. Aufgrund des dünnen Gemäuers konnte sie keinesfalls mehr als wehrhaft bezeichnet werden. Somit ließ sie der Augsburger Patrizier Paumgarten zwischen 1538 und 1541 von dem italienischen Baumeister Licio de Spari instandsetzen.
Dies war jedoch so aufwendig und umfassend, dass eher von einem Neubau der Burg als von ihrer Restaurierung gesprochen werden konnte. Anschließend wählte die Herrschaft von Schwangau die Burg als Hauptsitz.
Im Laufe der Jahrhunderte verkam die Burg nach mehrmaligem Besitzerwechsel aber wieder zur Ruine, bis Kronprinz Maximilian von Bayern dem Reiz dieses Ortes erlag und sie kaufte.
1832 - 1836 ließ er die Burg Schwanstein im neugotischen Stil wieder aufbauen, daraufhin wurde sie zum Schloss Hohenschwangau und diente König Maximilian II. als Sommersitz. Das erklärt die Schönheit und Fülle der Dekorationen der Innenräume und der zahlreichen Wandbilder. Auch sie erzählen von den lobsamen Helden der deutschen Geschichte und Sagenwelt, nicht zuletzt auch von den Ruhmestaten der damals lebenden Wittelsbachergeneration.
König Ludwig II. verlebte hier seine Kindheit und Jugend.
Schloss Neuschwanstein
Das Schloss Neuschwanstein wurde 1869 - 1886 unter König Ludwig II. von Bayern an Stelle der Ruinen Vorder- und Hinterhohenschwangau im Stil einer mittelalterlichen Burg erbaut. Heute ist es wohl das berühmteste Bauwerk König Ludwigs II. und befindet sich in einzigartiger Lage mit atemberaubendem Bergblick auf einem Felsen über der Pöllatschlucht.
Die Gestaltung der Innenräume ist vor allem an die Inhalte deutscher Rittersagen sowie die musikalische Ideenwelt Richard Wagners angelehnt. So ist der Sängersaal, der an den der Wartburg bei Eisenach erinnert, mit einigen Schlüsselszenen aus der Parzival-Dichtung sowie der Sage um den Heiligen Gral geschmückt. Ein absolutes Highlight stellt der 15m hohe, in Blau und Gold gehaltene und mit einem wunderschönen Mosaikboden ausgestattete Thronsaal dar. Er ist dem Stil einer byzantinischen Basilika nachempfunden; der König starb jedoch, bevor der Saal fertiggestellt werden konnte, und somit wurde der Thronsaal nie benutzt.
Schloss Linderhof
Mit dem 1878 fertig gestellten Schloss, dem einzigen, das Ludwig II. vollendet und bewohnt hat, wurde der Geist des Rokoko wieder lebendig. Hinter der reichornamentierten Fassade des relativ kleinen Schlosses schwelgt die Üppigkeit: glitzernde Spiegel, glänzendes Gold, Wandbehänge und Gemälde, Samt und Seide, Kristallleuchter, Lapislazuli, Malachit und Porzellan. Zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten des kunstvoll angelegten Landschaftsgartens gehören die St.-Anna-Kapelle, das »Königshäuschen«, die alte Königslinde, auf deren Hochsitz der König zuweilen frühstückte, der Maurische Kiosk mit dem Pfauenthron, das Marokkanische Haus, die Hundinghütte sowie die Einsiedelei des Gurnemanz. Ein »Sesam-öffne-dich-Felsen« führt zur künstlichen Venusgrotte mit Wasserfall und See.
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